Ein Fenster zur Welt


Profil? Das alle zwei Jahre im Kommunalen Kino stattfindende freiburger film forum zeigt aktuelle Produktionen aus und über Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien, Retrospektiven wichtiger Filmautoren und Filme zu Schwerpunkt­themen. Hier kann man sehen und diskutieren, was im Fernsehen und im Kino selten zu sehen ist. Im Zentrum des freiburger film forums stehen der kulturelle Austausch und intensive Gespräche zwischen Publikum und eingeladenen Filmemachern. Der Werkstattcharakter und die überschaubare Größe des Festivals verleihen ihm seine besondere Intensität und ermöglichen Diskussionen, die es für Regisseure aus aller Welt attraktiv machen.Geschichte + Hintergrund? Im Jahr des ersten film forums 1985 treffen eine Gruppe von Ethnologie-StudentInnen und die Interessen des Kommunalen Kinos nach besonderen (Film-)Themen aufeinander: Es entsteht eine kontinuierliche Zusammenarbeit und eine fünf- bis sechstägige Filmreihe im zweijährigen Turnus. Perspektive? Wir wollen unser internationales Format bewahren und unseren Ruf als Ort des Austausches und der Begegnung zwischen Regisseuren aus aller Welt und einem engagierten Publikum gerecht werden. Darüber hinaus soll in Zukunft verstärkt ein breiteres Publikum angesprochen werden. Was, wer hat Sie in letzter Zeit in der Kunst beeindruckt? Der Dokumentarfilm „Ghandi’s Children“ des Anthropologen David MacDougall, der beim letzten film forum im Mai vorgestellt wurde. Ein dreistündiger Film über ein Waisenhaus in Neu-Delhi, der mit großer Sensibilität den Alltag der Kinder begleitet.